Fonse Doppelhammer kommt am 19. Juni ins Staffelbergstadion

Fonse Doppelhammer startet mit seinem Kabarettprogramm „sauwitzig“ durch!

Er war 2-maliger Stargast und Gewinner der unvergleichbaren Witzesendung „Sehr Witzig!?“ auf PULS4 im österreichischen Fernsehen, der Sieger der Witze-Casting-Show „Bayerns beste Witze“ 2019 im Bayerischen Rundfunk, Witzemeister und nun auch Begründer seines eigenen Genres – dem Witzekabarett – Fonse Doppelhammer!

Der lustige Niederbayer kommt mit seinem unvergleichbaren Programm „SAUWITZIG“ am 19. Juni nach Hauzenberg. Bayerns bester Witzerzähler gibt einen charmanten und selbstironischen Einblick in sein Familienleben, schlüpft in verschiedene Rollen und führt mit musikalischen Akzenten und gekonnt eingesetzten Einspielern durch sein mit Witzen, Pointen und Gags gespicktes Kabarettprogramm.

Der Witzekönig versorgt sein Publikum mit Highlights aus den unterschiedlichsten Witzgenres wie z.B. dem gespielten Witz, dem gereimten Witz, dem gebastelten Witz, dem gezauberten Witz, zahlreichen Kurzwitzvarianten und dem Interaktionswitz, bei dem er sein Live-Publikum zum Teil der Show macht!

Was dieses Programm außerdem zu einem einzigartigen und besonderen Highlight macht ist, dass Fonse es schafft, zwischen all den Schenkelklopfern auch eine Message zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen! Denk positiv, sei gelassen und bewahre den Humor in allen Lebenslagen – denn irgendwann wird es zu spät sein, um aufeinander zu zugehen. Das ist Witzeerzählen 2.0 – Fonse Doppelhammers Witzekabarett „sauwitzig“

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr

Karten gibt’s online (hier klicken!) und vor Ort beim Gasthaus Falkner (Fritz-Weidinger-Straße 42, 94051 Hauzenberg).

Jeder Besucher verpflichtet zur Einhaltung des Hygienekonzepts:


FC Sturm verpflichtet Mateo Šafradin und Abulai Calaban Dabó

Der FC Sturm Hauzenberg kann zwei weitere Neuzugänge bekanntgeben. Der 26-jährige Abwehrspieler Mateo Šafradin stand zuletzt für den FSV Martinroda auf dem Platz. Der ebenfalls 26-jährige „Abu“ tauscht Walhalla gegen Staffelberg und wechselt vom Bayernligisten SV Donaustauf nach Hauzenberg.

Trainer Alex Geiger zu den beiden Neuzugängen: „Über die Qualitäten, die Abu mitbringt, brauchen wir nicht reden. Er wird uns auf Anhieb verstärken und uns besser machen. Er hat sich in den letzten drei Jahren bei Donaustauf sehr gut integriert und der FC Sturm wird ihn nicht nur im sportlichen Bereich unterstützen, sondern ihm auch außerhalb des Platzes weiterhelfen. Wir hoffen alle, dass es eine ähnlich erfolgreiche Zeit wird, wie es damals mit Belmond Nsumbu Dituabanza der Fall war. Wir planen mit Abu langfristig, was auch seine Vertragslaufzeit bis 2023 verdeutlicht. Mateo ist zu Jahresbeginn aus beruflichen Gründen in den Bayerischen Wald gezogen und hat uns kontaktiert. Die ersten Trainingseindrücke waren überaus positiv so dass wir uns schnell für eine Verpflichtung entschieden haben.“

Auch Sturm-Sportvorstand Markus Reischl freut sich über die erfolgreichen Verpflichtungen: „Abus fußballerischen Qualitäten, welche er bereits in Donaustauf eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte, sind unbestritten. Natürlich braucht er am Anfang eine gewisse Zeit für die Eingewöhnung. Wir werden ihn dabei bestmöglich unterstützen. Er ist ein ganz feiner Kerl, der bei uns in der Mannschaft und auch im Umfeld sehr schnell integriert sein wird. Wir sind  sehr glücklich, dass wir den Wechsel von Abu zu uns realisiert haben und möchten uns auch bei den Verantwortlichen vom SV Donaustauf bedanken, zu denen wir seit vielen Jahren ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegen. Die Verpflichtung von Mateo war ein echter Glücksgriff. Aufgrund seines Umzugs suchte er eine neue fußballerische Heimat und diese hat er in Hauzenberg auch ziemlich schnell gefunden. Er ist ein sehr anständiger und netter Bursche, top austrainiert und bringt jede Menge Qualität mit.“


FC Sturm und Sport-Mittelschule helfen zusammen
Warten gespannt auf den Startschuss zur Wiederaufnahme des Trainings (vorne v.l.): Matthias Jungwirth, Philipp Riedl und Hannes Riedl von der C-Jugend des FC Sturm und (hinten v.l.) Schulleiter Hans Simmerl, Markus Reischl und Patrick Müller vom FC Sturm, Lehrer Johannes Just sowie Andreas Auer (FC Sturm) und Lehrer Peter Hartl. −Foto: Preuß


Weg von der Playstation hin zum Rasen. Unter diesem Motto steht die intensive, jetzt offiziell begründete Zusammenarbeit der Sportmittelschule mit dem FC Sturm Hauzenberg. Am Tag nach der Lockerung der Trainingsbedingungen für Jugendliche unter 14 Jahren – sie dürfen jetzt in Fünfergruppen kontaktlos Fußball spielen – unterzeichneten Markus Reischl für den FC Sturm und Schulleiter Hans Simmerl für die Sportmittelschule die Kooperationsvereinbarung.

Die Sportmittelschule ist ohnehin bereits Stützpunktschule für den Fußball. Mit dem „Sturm“ will man die sportliche Betätigung Jugendlicher intensivieren, vor allem auf dem Fußballplatz.

Seit Ende Oktober letzten Jahres war der Trainingsbetrieb ausgesetzt. Und das hatte Folgen, insbesondere für die jungen Leute. „Die Motivation hat stark nachgelassen“, sagt Markus Reischl. „Wenn kein Training und kein Spielbetrieb mehr möglich sind, verliert man die Freude, den Spaß am Spiel und an der Bewegung.“ Darunter habe jeder Sportverein und natürlich auch der FC Sturm schwer gelitten. „Wir müssen wieder rauskommen, weg von der Trägheit hin zu Motivation und zur Lust am Spiel“, fordert er.

Hans Simmerl pflichtet hundertprozentig bei. „Es gilt jetzt, wieder neue Impulse für die fußballerische und sportliche Förderung von Kindern setzen“, sagt er. Und so sei es auch in der Vereinbarung festgehalten. Fußballerische und damit sportliche Betätigung förderten eine gesundheitsbewusste Lebensweise und die Persönlichkeitsentwicklung. Dazu wollen sich Schule und Verein künftig auch organisatorisch stärker vernetzen, das unterrichtliche und außerunterrichtliche Fußball-Angebot verbessern, Interesse wecken an lebenslanger sportlicher, insbesondere fußballerischer Betätigung.

Die Schule verpflichtet die Jugendlichen zu vier Vollstunden Fußballspielen am Montagnachmittag, je zwei mit den 6. und 7. sowie mit den 8. und 9. Klassen. Hinzu kommen die 5. und 6. Klassen im Rahmen des differenzierten Sportunterrichts am Donnerstagnachmittag. Dabei wird aber nicht nur Fußball geboten, sondern auch Klettern, Biken, Tischtennis, Akrobatik und Tanz/Gymnastik.

„Wir haben insgesamt 14 Sportarbeitsgemeinschaften an der Schule“, erläutert Lehrer Peter Hartl.
Zum Dritten will Schulleiter Hans Simmerl jetzt auch vormittags täglich eine Sportstunde in den Stundenplan einbauen. „Da müssen wir intern noch schauen, wie wir das organisatorisch hinbekommen. Aber das wird möglich sein“, meint er, „sobald die Schüler aller Altersstufen in der Schule wieder präsent sind, nicht nur die Abschlussjahrgänge“.

Denn vor allem das Soziale, der Sozialkontakt habe in den letzten Monaten schon sehr gefehlt. Gemeinsame Unternehmungen, die Freundschaften untereinander hätten alle vermisst. Jetzt aber schaue man nach vorne, nicht mehr zurück. „Alle warten auf den Startschuss für Trainings und Spielbetrieb ganz im Interesse der Kinder“, erklärt Simmerl.

Dabei hat die Kooperation zwischen Sportmittelschule und FC Sturm auch in der Vergangenheit bereits Früchte getragen. Mit Christoph Obermüller, Christoph Traxinger, Severin Hirz und Johannes Krinninger gehören vier ehemalige Sportmittelschüler zum Stamm der 1. Herrenmannschaft in der Landesliga. Patrick Seibold, Matthias Anetzberger und Christoph Exl spielen in der 2. Herrenmannschaft und kümmern sich teils bereits wieder um den Nachwuchs.

„Unser Konzept ist, vermehrt auf die Jugend in Hauzenberg und der näheren Umgebung zu setzen und uns dadurch für die Zukunft gut aufzustellen“, sagt Andreas Auer, beim Sturm für die Nachwuchsarbeit zuständig.


Autor: Helmut Preuß
Erschienen am 30.04.2021 in der Passauer Neuen Presse

Auch Niederbayern TV berichtete über die Kooperation: hier klicken!


FC Sturm zündet nächste Stufe in der Jugendförderung – Komplettes Trainerteam führt erfolgreiche Arbeit fort und wird weiter verstärkt

Die Jugendabteilung des FC Sturm Hauzenberg wird zur neuen Saison auf den Trainerpositionen quantitativ und qualitativ noch einmal extrem verstärkt.

Gemäß der Philosophie „Nachhaltige Entwicklung der Spieler vor Ergebnisdenken“ werden anhand eines detaillierten Konzeptes die Ziele Spielerförderung und Durchlässigkeit in den Seniorenbereich ganzheitlich von der G-Jugend mit Spaß an Bewegung und Spiel bis hin zur finalen Wettkampforientierung bei der A-Jugend und den Senioren übergreifend betrachtet und strukturiert aufgebaut. Die FC Sturm Jugendbetreuer werden zukünftig noch individueller auf jeden einzelnen Spieler (Alter, Charakter, Stärken, etc.) eingehen.
Zur Erfüllung dieser eigenen, hohen Ansprüche werden zukünftig pro Mannschaft drei Trainer eingesetzt, sowie ab der D-Jugend zusätzlich ein Technik-/Individualtrainer, um neben der Durchführung der einzelnen Trainingsübungen im Gruppen- oder Mannschaftsverbund auch die spielerorientierte Förderung und Forderung im besonderen Maße gewährleisten zu können.

In der Vereins- und vor allem Jugendarbeit ist Nachhaltigkeit das A und O und so ist man beim FC Sturm sehr stolz, dass alle bisherigen Trainer der Hauzenberger Jugendteams ihre großartige Arbeit fortführen werden. Neu im Trainerteam sind die Hauzenberger Urgesteine Markus Brem, Lothar Gottinger, Christian Freund, Rene Wolf, Jürgen Hirsch, Andreas Meier, Martin Reisinger und Josef Ullmann. Die Nachwuchskicker profitieren von der großen Erfahrung, welche diese Legenden des FC Sturm in unzähligen Spielen als Spieler und teilweise als (Spieler-)Trainer auf höchster regionaler Ebene sammeln konnten. Ergänzt wir das Trainerteam von den Wiedereinsteigern André Wolf und Florian Windpassinger, sowie vor allem durch die Nummer 1 der Landesligamannschaft und FC Sturm-Eigengewächs, Christoph Obermüller, als Torwarttrainer.

Die Nachwuchsabteilung ist mit dem ausgearbeiteten Jugendkonzept, diesem Trainerteam und den weiteren Jugend- und Vereinsverantwortlichen sehr gut für die Zukunft gerüstet. Fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche finden beim FC Sturm Hauzenberg die besten Voraussetzungen für eine gute und gesunde Entwicklung auf und auch neben dem Spielfeld.

Vielen Dank an alle, die sich zum Wohle der Kinder und Jugendlichen und des Vereins engagieren.


FC Sturm II rüstet sich für die neue Saison – Andreas Schmid beendet Karriere
Andreas Schmid beendet seine aktive Karriere nach 29 Jahren als Spieler für den FC Sturm Hauzenberg

Die Kreisligamannschaft des FC Sturm Hauzenberg kann für die neue Saison Neuzugänge bekanntgeben. Wie bereits vor der Corona-Pandemie bekanntgegeben, wechselt Stephan Schätzl vom Landesligakader als gleichberechtigter Spielertrainer zur Sturm-Reserve. Jurica Vidovic wechselt vom Kreisklassisten FC Obernzell-Erlau an den Staffelberg. Jan Lentner, Johannes Krinninger und Sturm-Legende Andreas Schmid stehen dem Trainer-Duo Stephan Schätzl und Felix Schäffner zukünftig nicht mehr zur Verfügung.  

Sportvorstand Markus Reischl zum Karriereende von Sturm-Legende Andi Schmid: „Andi war stets ein Vorbild und hat mit seinem unglaublichen Einsatz für den Fußball einen erheblichen Anteil zur Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren beigetragen. Er hat über Jahre großartige Leistungen gezeigt, auch schwere Verletzungen konnten ihn nicht aufhalten, aufopferungsvoll kämpfte er sich immer wieder zurück auf das Spielfeld. Nun beendet er im Alter von 39 Jahren, wovon er 29 Jahre für den FC Sturm und weitere drei Spielzeiten für den SV Haag auf Torejagd ging, seine aktive Karriere. Wenn es die Situation wieder zulässt, werden wir ihn natürlich entsprechend Verabschieden. Außerdem freuen wir uns sehr, dass Andi auch in Zukunft dem Verein erhalten bleibt und sich weiterhin als Jugendtrainer engagiert.

Trainer Felix Schäffner über seinen neuen Trainerkollegen: Mit Steph bekommen wir einen Spielertrainer, der vor allem im Offensivbereich enorme Qualität besitzt und variabel einsetzbar ist.“ Für Stephan Schätzl wird es nach seiner Zeit beim TSV Obernzell (2017-2019) die zweite Station als Spielertrainer sein. „Mit seinem enormen Ehrgeiz, seiner Einsatzbereitschaft und dem absoluten Siegeswillen wird er wichtige Impulse setzen. Wir kennen uns bereits seit meiner Anfangszeit im Jahr 2014 beim FC Sturm und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“, fügt Schäffner an.

Jurica Vidovic verstärkt zukünftig die Defensive

Mit Jurica Vidovic haben wir einen absoluten Defensiv-Allrounder verpflichten können. Wir waren bereits in Vergangenheit in Kontakt mit Juri und umso mehr freut es uns, ihn für die kommende Spielzeit nach Hauzenberg holen zu können. Juri besitzt sehr viel Potential und ist in der Defensive vielseitig einsetzbar, hier wird er uns definitiv verstärkten. Auch Alex Geiger wird seine Entwicklung genauestens verfolgen. Über den Sturm II soll Juri zum Landesliga Kicker heranwachsen.“ so Schäffner. Vorerst soll der Kroate beim Sturm II die Rolle von Johannes Krinninger übernehmen, der ab sofort in Diensten der 1. Mannschaft des FC Sturm steht. „Dafür wünschen wir „Hane“ alles Gute.

Bereits in der Vorwoche wurde der Wechsel von Keeper Niklas Mayer (20) verkündet. „Mit seinen 1.91 m bringt Niklas physisch bestmögliche Voraussetzungen für das Torwartspiel mit. Niklas ist ein absolutes Talent in der Region und war seitens Vereins der Wunschkandidat für die Nachfolge von Jan Lentner, der den FC Sturm im Sommer verlässt. Auch Jan wünschen wir weiterhin alles Gute.“, sagt Schäffner abschließend.

Mit den bisherigen Planungen zeigt sich auch Markus Reischl zufrieden: „Es ist sehr erfreulich, dass bis auf drei Abgänge alle Spieler für eine weitere Spielzeit beim FC Sturm verlängert haben. Zudem stehen auch einige Jugendspieler durch die Jugend-Reform ab Sommer zur Verfügung. In Zukunft sollen wieder vermehrt Talente aus der eigenen Jugend über die zweite Mannschaft an den Herrenbereich und bestenfalls an die Landesligamannschaft herangeführt werden. Es erwarten uns vielversprechende Talente, die beim FC Sturm Hauzenberg die besten Voraussetzungen für den Sprung in den Herrenbereich vorfinden.


17 Ostbayerische Vereinen schicken offenen Brief an BFV

Sehr geehrte BFV- Entscheidungsträger,

wir, ein Zusammenschluss von 17 ostbayerischen Vereinen aus der Landes- und Bayernliga, wenden uns mit einem offenen Brief an Euch.

Eines vorneweg: Wir wollen mit diesem Schreiben niemanden persönlich angreifen, sondern lediglich endlich Gehör finden. Da die Vereinsvertreter in den Info-Webinaren leider nur als Zuhörer teilnehmen können und Fragen nur per Chat gestellt werden können, welche dann zusammengefasst und sehr allgemein beantwortet werden, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Brief zu verfassen.

Es steht außer Frage, dass es vor einem knappen Jahr die richtige Entscheidung war, die Saison nicht abzubrechen, denn eine Spielzeit 20/21 wäre zum Fiasko geworden. Die Corona-Pandemie ist wie ein Albtraum, der nicht aufhören will und bei dem immer noch kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Sogar das Gegenteil ist der Fall, das Licht wird aktuell wieder etwas kleiner. Der Bayerische Fußball-Verband kann nichts für die Pandemie und auch nichts dafür, dass es die Politik immer noch nicht geschafft hat, ausreichend Impfstoff zu organisieren. Dieser ist unserer Ansicht nach, das einzige wirksame Mittel, um zumindest mittelfristig wieder eine gewisse Normalität erlangen zu können. 

Auch die Fußballfamilie hat seit einem Jahr schwer an der ganzen Situation zu leiden: Das Miteinander und das Vereinsleben, welches den Amateurfußball ausmacht, ist nicht möglich. Die Kontaktbeschränkungen sind für jede Einzelperson und auch für uns Vereine ein Graus. Unsere Aktiven sind seit Monaten in einer Dauer-Warteschleife, halten sich mit Fitness- und Laufeinheiten fit, um für den Re-Start 2.0 gerüstet zu sein. Mittlerweile sind sowohl Spieler als auch Verantwortliche nur noch müde und genervt, denn uns fehlt schlichtweg ein Ziel vor Augen. Der Lockdown ist nochmal bis Mitte April verlängert worden und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass dann – sofern die dritte Welle überhaupt gebrochen werden kann – nicht sofort große Lockerungsschritte zu erwarten sein werden. Wir müssten unsere mittlerweile total frustrierten Spieler also weitere unzählige Wochen individuell trainieren lassen, ohne ein konkretes bzw. auch nur realistisches Start-Datum zu haben. 

Selbst wenn die Zahlen irgendwann wieder nach unten gehen und Sport im Freien Schritt für Schritt wieder erlaubt sein sollte, gibt es viele Unwägbarkeiten, die für uns Amateurvereine im Raum stehen. Die Politik will eine umfangreiche Test-Strategie fahren und negative Schnelltests sollen u.a. die Eintrittskarte für Veranstaltungen werden. Wir können es uns nicht leisten, unsere Aktiven und Verantwortlichen viermal wöchentlich mit Schnelltests auszurüsten, um diesen den Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen. Vom Zuschauer-Thema wollen wir hier noch gar nicht reden. Es ist in der momentanen Lage einfach Utopie, davon auszugehen, dass mittelfristig Wettkampfspiele mit Zuschauern zugelassen werden. Die Eintrittsgelder sind in der fünften und sechsten Liga für das finanzielle Überleben der Vereine essenziell wichtig, denn sobald der Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, sind auch Aufwandsentschädigungen zu entrichten. Es braucht an dieser Stelle auch keine Solidarität mehr von den Spielern oder Trainern eingefordert werden, denn diese haben sie in der Corona-Zeit gegenüber uns Vereinen bereits genug gezeigt. 

Seitens bestimmter BFV-Funktionäre wurden zuletzt immer wieder Aussagen getätigt, dass die Entscheidungen auf dem grünen Rasen fallen sollen. Das ist grundsätzlich auch unsere Vorstellung von Fairplay, aber was in den ganzen Diskussionen viel zu kurz kommt, sind die aktuellen Infektionszahlen, die um ein vielfaches höher als beim ersten Re-Start im Spätsommer 2020 sind. Erinnern wir uns an den September und Oktober zurück: Zahlreiche Corona-Fälle bzw. Verdachtsfälle machten den Spielbetrieb bereits damals zum Teil zu einer regelrechten Farce. Beim aktuellen Infektionsgeschehen ist zu beobachten, dass gerade junge Menschen – zu denen auch das Klientel der Fußballer gehört – so stark wie noch nie betroffen sind. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt heute bei 138 Fällen/100.000 EW – Tendenz steigend. Wir befinden uns mitten in der sog. „dritten Welle“ mit neuen Virus-Mutationen, welche laut Experten noch ansteckender und zum Teil auch gefährlicher sein sollen. Die Politik denkt aktuell wieder über eine Verschärfung des Lockdowns nach, um diese Welle zu brechen. Fußball rückt also immer weiter in die Ferne.

Zum Thema Vorbereitung möchten wir gar nicht viel sagen. Nach einem halben Jahr Pause braucht es mehr als nur drei Wochen fußballspezifisches Mannschaftstraining (mit Kontakt!) und vor allem auch Testspiele. Wer etwas anderes behauptet, hat von Fußball schlichtweg keine Ahnung. Nach nur drei Wochen voller Trainingsbelastung in den Spielbetrieb zu starten ist in Hinblick auf die Gesundheit der Spieler grob fahrlässig! Bei unseren Spielern handelt es sich nicht um Profisportler. Jeder steht voll im Berufsleben und durch solche unnötig herbeigeführten Verletzungsrisiken kommen dann im schlimmsten Fall auch noch berufliche Probleme auf die Spieler zu.

Natürlich sehnen wir alle die Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb herbei, aber die vielen Probleme sind nicht weg zu diskutieren und unter den aktuellen Umständen macht es keinen Sinn, über einen Re-Start nachzudenken. Auch wenn in die Impfkampagne in den nächsten Wochen und Monaten wesentlich mehr Tempo kommen sollte, wird es für die meisten Fußballer so sein, dass sie trotzdem erst relativ spät ein Impfangebot erhalten werden. Und so muss man wiederum kein Hellseher sein, um zu prognostizieren, dass es auch im Mai und Juni etliche Corona-Fälle und daraus resultierende Quarantäne-Maßnahmen geben wird. Ist es dann gerecht, wenn Mannschaften in Quarantäne geschickt werden und deshalb – sofern dies vielleicht ausgerechnet in einer Phase passiert, in der eine Englische Woche terminiert ist – beispielsweise vier Spiele verpassen?  

Der Bayerische Fußball-Verband muss endlich Größe zeigen und nicht mit Biegen und Brechen etwas durchbringen wollen, das schlicht und einfach nicht machbar und sogar gesundheitsgefährdend ist. Natürlich gibt es Härtefälle, wenn die Saison nicht unter fairen und vernünftigen Bedingungen zu Ende gespielt werden kann und somit die Quotientenregel angewendet werden muss. Allerdings wurde die „Corona“-Saison bislang weitestgehend unter fairen Bedingungen ausgetragen, welche aktuell und auch in ein paar Wochen aus den genannten Gründen nicht gegeben sein werden. In allen Ligen sind zumindest zwei Drittel der Saisonspiele ausgetragen und daher hat jede Tabelle auch die nötige Aussagekraft. Es darf nicht sein, dass tausende Vereine in Ungewissheit und einer komplett unbefriedigenden Situation ohne verbindliche Aussagen gelassen werden, nur weil der Bayerische Fußball-Verband die rechtliche Auseinandersetzung mit einzelnen Vereinen scheut.

Die Zeit bis zu einem hoffentlichen Start der neuen Saison im Sommer sollte der Verband nutzen, um die nötigen Vorgaben (Schnelltests, Hygienekonzepte etc.) für die Rückkehr in den Spielbetrieb auszuloten. Verbindliche und möglichst zeitnahe Informationen sind hier extrem wichtig. Auch ist es wichtig, die Vereine einzubinden, bevor Paragrafen in der Spielordnung geändert werden. Des Weiteren sollten die Meinungen der Vereine auch dann eingeholt werden (z.B. durch Umfragen), wenn diese vielleicht auch mal nicht der Meinung der Verbandsspitze entsprechen.

Liebe BFV-Entscheidungsträger, bereitet diesem Wahnsinn bitte ein Ende und schenkt uns Gehör. Ihr betont doch immer, dass das Wohl der Vereine über allem steht.

Hoffen wir, dass die Saison 21/22 wieder unter einigermaßen normalen Umständen ausgetragen werden kann.

Mit sportlichen Grüßen
1. FC Bad Kötzting
1. FC Passau
ASV Burglengenfeld
ASV Cham
FC Sturm Hauzenberg
FC Tegernheim
SC Ettmannsdorf
SpVgg Hankofen-Hailing
SpVgg Lam
SpVgg Pfreimd
SV Donaustauf
SV Neukirchen b. Hl. Blut
TSV Bad Abbach
TSV Kareth-Lappersdorf
TSV Seebach
TV Aiglsbach
VfB Straubing


Michael Hellauer, Niklas Mayer und Fabian Hoffmann schließen sich dem FC Sturm an

Der FC Sturm Hauzenberg kann für die neue Saison drei weitere Neuzugänge bekanntgeben. Mit Sturm-Rückkehrer Michael Hellauer (32) vom Kreisligisten DJK Eberhardsberg und Fabian Hoffman (23) vom Kreisklassisten TSV Nottau wechseln zwei landesligaerfahrene Spieler an den Staffelberg. Der 20-jährige Torwart Niklas Mayer kommt vom A-Klassisten SV Untergriesbach.

Sportvorstand Markus Reischl freut sich über die erfolgreichen Verpflichtungen: „Mit Fabian Hoffmann kommt ein junger ehrgeiziger Spieler zu uns, der es noch einmal höherklassig wissen will. Er konnte von 2018 bis 2019 beim TSV Waldkirchen bereits in 28 Spielen Landesligaluft schnuppern. Mit Niklas Mayer konnten wir einen jungen talentierten Torwart verpflichten, der bei uns den nächsten sportlichen Schritt machen will. Ebenso kehrt mit Michael Hellauer ein alter Bekannter zu uns zurück. Mit diesen Neuzugängen nimmt unser Kader weiter Formen an. Wir sind mit unseren Planungen bisher auf einem sehr guten Weg und werden auch in den nächsten Wochen noch den ein oder anderen Neuzugang präsentieren können.“

Trainer Alex Geiger über die drei Neuzugänge: Es ist sehr erfreulich, dass wir mit Fabian Hoffmann und Niklas Mayer zwei junge Burschen aus der näheren Umgebung hinzubekommen haben. Fabian kennen wir noch gut aus den damaligen Landesliga-Duellen gegen Waldkirchen. Er ist ein unangenehmer und zweikampfstarker Spieler, der immer hoch motiviert und mit vollem Einsatz bei der Sache ist. Er passt perfekt in unser Anforderungsprofil für die kommende Saison. Mit Niklas bekommen wir einen jungen und hochtalentierten Keeper dazu. Wir werden ihn behutsam heranführen. Er wird in unserer Kreisligamannschaft genügend Spielpraxis erhalten, aber auch bei der ersten Mannschaft seine Erfahrungen sammeln dürfen. Dass sich unser ehemaliger Stammkeeper Michael Hellauer für eine Rückkehr entschieden hat, zeigt einmal mehr, dass die Jungs sehr gerne beim FC Sturm spielen und sich hier wohlfühlen. Mich ist top fit und will es nochmal wissen. Unabhängig von erster oder zweiter Mannschaft will er es den Jüngeren nochmals zeigen und wird den Konkurrenzkampf unter unseren vier Torhütern gehörig anfeuern. Wir wollen in beiden Mannschaften ein hohes Niveau auf dieser Position haben. Über eine ganze Saison gesehen können gute Keeper viele Punkte festhalten, deshalb bin ich mit der Besetzung sehr glücklich.


FC Sturm Spendenaktion sehr großer Erfolg – 4.700 Euro für den guten Zweck
AH-Leiter Andreas Koch (l.) bei der Übergabe des Spendenschecks an SHG-Vorstand Josef Neubauer mit Sohn Jonas

Die Spendensammlung der AH des FC Sturm Hauzenberg zugunsten der Selbsthilfegruppe für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche e.V. war ein großer Erfolg. Am gestrigen Samstag durfte AH-Leiter Andreas Koch den stolzen Betrag von 4.700 Euro an SHG-Vorstand Josef Neubauer überreichen.

Bei der Selbsthilfegruppe und Josef Neubauer ist die Freude über die Spende riesengroß: „Als uns der Scheck überreicht wurde und wir den Betrag zum ersten Mal sahen, waren wir richtig gerührt und sprachlos vor Freude. Gerade in diesen schwierigen Pandemie-Zeiten, worunter auch Sportvereine extrem leiden, ist so eine Spende etwas Außergewöhnliches. Im Namen der Selbsthilfegruppe möchte ich mich ganz herzlich beim FC Sturm Hauzenberg, allen Mitgliedern, Spielern, teilnehmenden Mannschaften und Sponsoren bedanken, die diesen großartigen Spendenbetrag ermöglicht haben. Ich hoffe, dass das Turnier nächstes Jahr in gewohnter Weise stattfinden kann und wir uns dann abends alle zusammen wieder in großer Runde im Gasthaus Falkner einfinden und miteinander ein paar schöne Stunden verbringen können.“

Auch AH-Leiter Andreas Koch ist begeistert vom Erfolg der Spendenaktion: „Es freut uns unglaublich, dass so ein großer Betrag für die Selbsthilfegruppe zusammengekommen ist. Jeder einzelne Euro ist bei der SHG gut aufgehoben und wird zugunsten der Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Anfangs gab es eine interne Challenge unter unseren AH-Spielern, bei der jeder eine kleine Summe spendete. Auch die AH-Mannschaften und Sponsoren der bisherigen Turniere haben wir angeschrieben und um eine Spende gebeten. Durch den Spendenaufruf auf unserer Web- und Facebook-Seite und in der PNP kam die Aktion immer mehr ins Rollen und so konnte am Ende dieser großartige Betrag gesammelt werden. Vielen Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben. Wir hoffen, dass wir den Max-Reischl-Cup 2022 wieder veranstalten können und neben dem guten Zweck auch der sportliche und vor allem der gesellige Teil wieder stattfinden kann.“

Die Selbsthilfegruppe setzt sich zusammen aus Eltern und Angehörigen von behinderten und chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in der Stadt und dem Landkreis Passau. Sie wurde 1992 aus dem Bedürfnis nach gemeinsamen Gesprächen und zum Erfahrungsaustausch gegründet. Die Mitglieder der SHG unterstützen sich als betroffene Familien gegenseitig in allen Lebenslagen und helfen mit, die Situation behinderter Menschen zu verbessern. Durch verschiedenartige Projekte, Aktionen und Therapieangebote wird das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen gestärkt und die soziale Integration gefördert. Der Grundsatz dabei: Jeder Mensch hat das Recht, uneingeschränkt Teil der Gesellschaft zu sein – unabhängig von seinen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen. Weitere Informationen sind unter www.shg-passau.de zu finden.

Insgesamt konnte der FC Sturm Hauzenberg in Zusammenhang mit dem traditionellen Max-Reischl-Cup bereits 42.600 Euro an die Selbsthilfegruppe spenden. Ein Betrag, der in Zukunft noch weiter steigen soll.


FC Sturm Jugend in Zukunft wieder komplett eigenständig

Die starke Fokussierung auf den Jugendbereich und dessen Stärkung in den vergangenen Jahren tragen erste Früchte. Bereits zur laufenden Saison konnte der FC Sturm neben der G-, F- und E-Jugend wieder eine eigene D- und C-Jugendmannschaft stellen. Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung und weiter steigenden Spielerzahlen im Jugendbereich hat die Vorstandschaft des FC Sturm Hauzenberg in einer virtuellen Ausschusssitzung am 19. März 2021 einstimmig beschlossen, im Jugendbereich wieder komplett eigenständig zu werden und die Jugendfördergemeinschaft (JFG) Unterer Donauwald e.V. nach zehn Jahren Mitgliedschaft zur neuen Saison 21/22 zu verlassen.

Der FC Sturm Hauzenberg möchte betonen, dass der Austritt keine Entscheidung gegen die JFG Unterer Donauwald oder deren Stammvereine ist, sondern eine Entscheidung pro Jugend beim FC Sturm Hauzenberg. Der FC Sturm Hauzenberg möchte sich für die sehr erfolgreiche, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen bei den Stammvereinen TSV-DJK Oberdiendorf, SV Haag, FC Thyrnau und DJK-SV Kellberg bedanken und wünscht der JFG Unterer Donauwald und den einzelnen Vereinen für die Zukunft alles Gute.


FC Sturm verpflichtet Maximilian Süß
Der 28-jährige Maxi Süß (graues Trikot) wechselt zur neuen Saison vom Kreisklassisten SV Hintereben zum Landesligisten an den Staffelberg

Sturm-Sportvorstand Markus Reischl über die Verpflichtung des Angreifers: „Mich freut es wahnsinnig, dass sich Maxi für unseren FC Sturm entschieden hat. Er ist im besten Fußballalter und hat den Ehrgeiz, den höherklassigen Schritt zu gehen. Seine sportliche Qualität hat er in der Vergangenheit deutlich unter Beweis gestellt. Zudem ist Maxi charakterlich und menschlich ein ganz feiner Kerl, der top zu unserem Verein passt. Eingefädelt hat den Wechsel unser Teammanager Ludwig Eckerl, der Maxi bestens kennt, da er ihn schon zu Jugendzeiten unter seinen Fittichen hatte.

Auch der Neuzugang freut sich auf die neue sportliche Herausforderung: „Ich habe mich sehr gefreut, als Wigg mich beim Laufen gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, nochmal in einer höheren Liga zu spielen. Da ich durch die sportliche Vergangenheit meines Vaters schon immer einen Bezug zum FC Sturm habe und mich der Verein auch schon immer interessiert hat, stand für mich nach einem Gespräch mit den beiden Trainern Alex und Dominik und Sportvorstand Markus Reischl bereits nach kurzer Überlegung fest, diesen Schritt machen zu wollen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und hoffe, der Mannschaft und dem Verein sportlich weiterhelfen zu können.

Dominik Schwarz, der zukünftige Trainerkollege von Alex Geiger beim FC Sturm, ist mit den bisherigen Planungen sehr zufrieden und freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Maximilian konnten wir einen variabel einsetzbaren Spieler aus der unmittelbaren Region verpflichten, der über viel Qualität, Leistungswille und einwandfreien Charakter verfügt. Die Gespräche mit ihm waren geprägt von seinem unbedingten Willen, sich im besten Fußballeralter nochmal höherklassig zu beweisen und demzufolge sind wir froh, dass er sich für den FC Sturm Hauzenberg entschieden hat. Somit nimmt unser Kader mit diesem erfreulichen Transfer weiter konkrete Konturen an, wobei wir darüber hinaus versuchen werden, diesen noch gezielt auf bestimmten Positionen zu verstärken.



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