FC Sturm II rüstet sich für die neue Saison – Andreas Schmid beendet Karriere
Andreas Schmid beendet seine aktive Karriere nach 29 Jahren als Spieler für den FC Sturm Hauzenberg

Die Kreisligamannschaft des FC Sturm Hauzenberg kann für die neue Saison Neuzugänge bekanntgeben. Wie bereits vor der Corona-Pandemie bekanntgegeben, wechselt Stephan Schätzl vom Landesligakader als gleichberechtigter Spielertrainer zur Sturm-Reserve. Jurica Vidovic wechselt vom Kreisklassisten FC Obernzell-Erlau an den Staffelberg. Jan Lentner, Johannes Krinninger und Sturm-Legende Andreas Schmid stehen dem Trainer-Duo Stephan Schätzl und Felix Schäffner zukünftig nicht mehr zur Verfügung.  

Sportvorstand Markus Reischl zum Karriereende von Sturm-Legende Andi Schmid: „Andi war stets ein Vorbild und hat mit seinem unglaublichen Einsatz für den Fußball einen erheblichen Anteil zur Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren beigetragen. Er hat über Jahre großartige Leistungen gezeigt, auch schwere Verletzungen konnten ihn nicht aufhalten, aufopferungsvoll kämpfte er sich immer wieder zurück auf das Spielfeld. Nun beendet er im Alter von 39 Jahren, wovon er 29 Jahre für den FC Sturm und weitere drei Spielzeiten für den SV Haag auf Torejagd ging, seine aktive Karriere. Wenn es die Situation wieder zulässt, werden wir ihn natürlich entsprechend Verabschieden. Außerdem freuen wir uns sehr, dass Andi auch in Zukunft dem Verein erhalten bleibt und sich weiterhin als Jugendtrainer engagiert.

Trainer Felix Schäffner über seinen neuen Trainerkollegen: Mit Steph bekommen wir einen Spielertrainer, der vor allem im Offensivbereich enorme Qualität besitzt und variabel einsetzbar ist.“ Für Stephan Schätzl wird es nach seiner Zeit beim TSV Obernzell (2017-2019) die zweite Station als Spielertrainer sein. „Mit seinem enormen Ehrgeiz, seiner Einsatzbereitschaft und dem absoluten Siegeswillen wird er wichtige Impulse setzen. Wir kennen uns bereits seit meiner Anfangszeit im Jahr 2014 beim FC Sturm und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“, fügt Schäffner an.

Jurica Vidovic verstärkt zukünftig die Defensive

Mit Jurica Vidovic haben wir einen absoluten Defensiv-Allrounder verpflichten können. Wir waren bereits in Vergangenheit in Kontakt mit Juri und umso mehr freut es uns, ihn für die kommende Spielzeit nach Hauzenberg holen zu können. Juri besitzt sehr viel Potential und ist in der Defensive vielseitig einsetzbar, hier wird er uns definitiv verstärkten. Auch Alex Geiger wird seine Entwicklung genauestens verfolgen. Über den Sturm II soll Juri zum Landesliga Kicker heranwachsen.“ so Schäffner. Vorerst soll der Kroate beim Sturm II die Rolle von Johannes Krinninger übernehmen, der ab sofort in Diensten der 1. Mannschaft des FC Sturm steht. „Dafür wünschen wir „Hane“ alles Gute.

Bereits in der Vorwoche wurde der Wechsel von Keeper Niklas Mayer (20) verkündet. „Mit seinen 1.91 m bringt Niklas physisch bestmögliche Voraussetzungen für das Torwartspiel mit. Niklas ist ein absolutes Talent in der Region und war seitens Vereins der Wunschkandidat für die Nachfolge von Jan Lentner, der den FC Sturm im Sommer verlässt. Auch Jan wünschen wir weiterhin alles Gute.“, sagt Schäffner abschließend.

Mit den bisherigen Planungen zeigt sich auch Markus Reischl zufrieden: „Es ist sehr erfreulich, dass bis auf drei Abgänge alle Spieler für eine weitere Spielzeit beim FC Sturm verlängert haben. Zudem stehen auch einige Jugendspieler durch die Jugend-Reform ab Sommer zur Verfügung. In Zukunft sollen wieder vermehrt Talente aus der eigenen Jugend über die zweite Mannschaft an den Herrenbereich und bestenfalls an die Landesligamannschaft herangeführt werden. Es erwarten uns vielversprechende Talente, die beim FC Sturm Hauzenberg die besten Voraussetzungen für den Sprung in den Herrenbereich vorfinden.


17 Ostbayerische Vereinen schicken offenen Brief an BFV

Sehr geehrte BFV- Entscheidungsträger,

wir, ein Zusammenschluss von 17 ostbayerischen Vereinen aus der Landes- und Bayernliga, wenden uns mit einem offenen Brief an Euch.

Eines vorneweg: Wir wollen mit diesem Schreiben niemanden persönlich angreifen, sondern lediglich endlich Gehör finden. Da die Vereinsvertreter in den Info-Webinaren leider nur als Zuhörer teilnehmen können und Fragen nur per Chat gestellt werden können, welche dann zusammengefasst und sehr allgemein beantwortet werden, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Brief zu verfassen.

Es steht außer Frage, dass es vor einem knappen Jahr die richtige Entscheidung war, die Saison nicht abzubrechen, denn eine Spielzeit 20/21 wäre zum Fiasko geworden. Die Corona-Pandemie ist wie ein Albtraum, der nicht aufhören will und bei dem immer noch kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Sogar das Gegenteil ist der Fall, das Licht wird aktuell wieder etwas kleiner. Der Bayerische Fußball-Verband kann nichts für die Pandemie und auch nichts dafür, dass es die Politik immer noch nicht geschafft hat, ausreichend Impfstoff zu organisieren. Dieser ist unserer Ansicht nach, das einzige wirksame Mittel, um zumindest mittelfristig wieder eine gewisse Normalität erlangen zu können. 

Auch die Fußballfamilie hat seit einem Jahr schwer an der ganzen Situation zu leiden: Das Miteinander und das Vereinsleben, welches den Amateurfußball ausmacht, ist nicht möglich. Die Kontaktbeschränkungen sind für jede Einzelperson und auch für uns Vereine ein Graus. Unsere Aktiven sind seit Monaten in einer Dauer-Warteschleife, halten sich mit Fitness- und Laufeinheiten fit, um für den Re-Start 2.0 gerüstet zu sein. Mittlerweile sind sowohl Spieler als auch Verantwortliche nur noch müde und genervt, denn uns fehlt schlichtweg ein Ziel vor Augen. Der Lockdown ist nochmal bis Mitte April verlängert worden und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass dann – sofern die dritte Welle überhaupt gebrochen werden kann – nicht sofort große Lockerungsschritte zu erwarten sein werden. Wir müssten unsere mittlerweile total frustrierten Spieler also weitere unzählige Wochen individuell trainieren lassen, ohne ein konkretes bzw. auch nur realistisches Start-Datum zu haben. 

Selbst wenn die Zahlen irgendwann wieder nach unten gehen und Sport im Freien Schritt für Schritt wieder erlaubt sein sollte, gibt es viele Unwägbarkeiten, die für uns Amateurvereine im Raum stehen. Die Politik will eine umfangreiche Test-Strategie fahren und negative Schnelltests sollen u.a. die Eintrittskarte für Veranstaltungen werden. Wir können es uns nicht leisten, unsere Aktiven und Verantwortlichen viermal wöchentlich mit Schnelltests auszurüsten, um diesen den Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen. Vom Zuschauer-Thema wollen wir hier noch gar nicht reden. Es ist in der momentanen Lage einfach Utopie, davon auszugehen, dass mittelfristig Wettkampfspiele mit Zuschauern zugelassen werden. Die Eintrittsgelder sind in der fünften und sechsten Liga für das finanzielle Überleben der Vereine essenziell wichtig, denn sobald der Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, sind auch Aufwandsentschädigungen zu entrichten. Es braucht an dieser Stelle auch keine Solidarität mehr von den Spielern oder Trainern eingefordert werden, denn diese haben sie in der Corona-Zeit gegenüber uns Vereinen bereits genug gezeigt. 

Seitens bestimmter BFV-Funktionäre wurden zuletzt immer wieder Aussagen getätigt, dass die Entscheidungen auf dem grünen Rasen fallen sollen. Das ist grundsätzlich auch unsere Vorstellung von Fairplay, aber was in den ganzen Diskussionen viel zu kurz kommt, sind die aktuellen Infektionszahlen, die um ein vielfaches höher als beim ersten Re-Start im Spätsommer 2020 sind. Erinnern wir uns an den September und Oktober zurück: Zahlreiche Corona-Fälle bzw. Verdachtsfälle machten den Spielbetrieb bereits damals zum Teil zu einer regelrechten Farce. Beim aktuellen Infektionsgeschehen ist zu beobachten, dass gerade junge Menschen – zu denen auch das Klientel der Fußballer gehört – so stark wie noch nie betroffen sind. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt heute bei 138 Fällen/100.000 EW – Tendenz steigend. Wir befinden uns mitten in der sog. „dritten Welle“ mit neuen Virus-Mutationen, welche laut Experten noch ansteckender und zum Teil auch gefährlicher sein sollen. Die Politik denkt aktuell wieder über eine Verschärfung des Lockdowns nach, um diese Welle zu brechen. Fußball rückt also immer weiter in die Ferne.

Zum Thema Vorbereitung möchten wir gar nicht viel sagen. Nach einem halben Jahr Pause braucht es mehr als nur drei Wochen fußballspezifisches Mannschaftstraining (mit Kontakt!) und vor allem auch Testspiele. Wer etwas anderes behauptet, hat von Fußball schlichtweg keine Ahnung. Nach nur drei Wochen voller Trainingsbelastung in den Spielbetrieb zu starten ist in Hinblick auf die Gesundheit der Spieler grob fahrlässig! Bei unseren Spielern handelt es sich nicht um Profisportler. Jeder steht voll im Berufsleben und durch solche unnötig herbeigeführten Verletzungsrisiken kommen dann im schlimmsten Fall auch noch berufliche Probleme auf die Spieler zu.

Natürlich sehnen wir alle die Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb herbei, aber die vielen Probleme sind nicht weg zu diskutieren und unter den aktuellen Umständen macht es keinen Sinn, über einen Re-Start nachzudenken. Auch wenn in die Impfkampagne in den nächsten Wochen und Monaten wesentlich mehr Tempo kommen sollte, wird es für die meisten Fußballer so sein, dass sie trotzdem erst relativ spät ein Impfangebot erhalten werden. Und so muss man wiederum kein Hellseher sein, um zu prognostizieren, dass es auch im Mai und Juni etliche Corona-Fälle und daraus resultierende Quarantäne-Maßnahmen geben wird. Ist es dann gerecht, wenn Mannschaften in Quarantäne geschickt werden und deshalb – sofern dies vielleicht ausgerechnet in einer Phase passiert, in der eine Englische Woche terminiert ist – beispielsweise vier Spiele verpassen?  

Der Bayerische Fußball-Verband muss endlich Größe zeigen und nicht mit Biegen und Brechen etwas durchbringen wollen, das schlicht und einfach nicht machbar und sogar gesundheitsgefährdend ist. Natürlich gibt es Härtefälle, wenn die Saison nicht unter fairen und vernünftigen Bedingungen zu Ende gespielt werden kann und somit die Quotientenregel angewendet werden muss. Allerdings wurde die „Corona“-Saison bislang weitestgehend unter fairen Bedingungen ausgetragen, welche aktuell und auch in ein paar Wochen aus den genannten Gründen nicht gegeben sein werden. In allen Ligen sind zumindest zwei Drittel der Saisonspiele ausgetragen und daher hat jede Tabelle auch die nötige Aussagekraft. Es darf nicht sein, dass tausende Vereine in Ungewissheit und einer komplett unbefriedigenden Situation ohne verbindliche Aussagen gelassen werden, nur weil der Bayerische Fußball-Verband die rechtliche Auseinandersetzung mit einzelnen Vereinen scheut.

Die Zeit bis zu einem hoffentlichen Start der neuen Saison im Sommer sollte der Verband nutzen, um die nötigen Vorgaben (Schnelltests, Hygienekonzepte etc.) für die Rückkehr in den Spielbetrieb auszuloten. Verbindliche und möglichst zeitnahe Informationen sind hier extrem wichtig. Auch ist es wichtig, die Vereine einzubinden, bevor Paragrafen in der Spielordnung geändert werden. Des Weiteren sollten die Meinungen der Vereine auch dann eingeholt werden (z.B. durch Umfragen), wenn diese vielleicht auch mal nicht der Meinung der Verbandsspitze entsprechen.

Liebe BFV-Entscheidungsträger, bereitet diesem Wahnsinn bitte ein Ende und schenkt uns Gehör. Ihr betont doch immer, dass das Wohl der Vereine über allem steht.

Hoffen wir, dass die Saison 21/22 wieder unter einigermaßen normalen Umständen ausgetragen werden kann.

Mit sportlichen Grüßen
1. FC Bad Kötzting
1. FC Passau
ASV Burglengenfeld
ASV Cham
FC Sturm Hauzenberg
FC Tegernheim
SC Ettmannsdorf
SpVgg Hankofen-Hailing
SpVgg Lam
SpVgg Pfreimd
SV Donaustauf
SV Neukirchen b. Hl. Blut
TSV Bad Abbach
TSV Kareth-Lappersdorf
TSV Seebach
TV Aiglsbach
VfB Straubing


Michael Hellauer, Niklas Mayer und Fabian Hoffmann schließen sich dem FC Sturm an

Der FC Sturm Hauzenberg kann für die neue Saison drei weitere Neuzugänge bekanntgeben. Mit Sturm-Rückkehrer Michael Hellauer (32) vom Kreisligisten DJK Eberhardsberg und Fabian Hoffman (23) vom Kreisklassisten TSV Nottau wechseln zwei landesligaerfahrene Spieler an den Staffelberg. Der 20-jährige Torwart Niklas Mayer kommt vom A-Klassisten SV Untergriesbach.

Sportvorstand Markus Reischl freut sich über die erfolgreichen Verpflichtungen: „Mit Fabian Hoffmann kommt ein junger ehrgeiziger Spieler zu uns, der es noch einmal höherklassig wissen will. Er konnte von 2018 bis 2019 beim TSV Waldkirchen bereits in 28 Spielen Landesligaluft schnuppern. Mit Niklas Mayer konnten wir einen jungen talentierten Torwart verpflichten, der bei uns den nächsten sportlichen Schritt machen will. Ebenso kehrt mit Michael Hellauer ein alter Bekannter zu uns zurück. Mit diesen Neuzugängen nimmt unser Kader weiter Formen an. Wir sind mit unseren Planungen bisher auf einem sehr guten Weg und werden auch in den nächsten Wochen noch den ein oder anderen Neuzugang präsentieren können.“

Trainer Alex Geiger über die drei Neuzugänge: Es ist sehr erfreulich, dass wir mit Fabian Hoffmann und Niklas Mayer zwei junge Burschen aus der näheren Umgebung hinzubekommen haben. Fabian kennen wir noch gut aus den damaligen Landesliga-Duellen gegen Waldkirchen. Er ist ein unangenehmer und zweikampfstarker Spieler, der immer hoch motiviert und mit vollem Einsatz bei der Sache ist. Er passt perfekt in unser Anforderungsprofil für die kommende Saison. Mit Niklas bekommen wir einen jungen und hochtalentierten Keeper dazu. Wir werden ihn behutsam heranführen. Er wird in unserer Kreisligamannschaft genügend Spielpraxis erhalten, aber auch bei der ersten Mannschaft seine Erfahrungen sammeln dürfen. Dass sich unser ehemaliger Stammkeeper Michael Hellauer für eine Rückkehr entschieden hat, zeigt einmal mehr, dass die Jungs sehr gerne beim FC Sturm spielen und sich hier wohlfühlen. Mich ist top fit und will es nochmal wissen. Unabhängig von erster oder zweiter Mannschaft will er es den Jüngeren nochmals zeigen und wird den Konkurrenzkampf unter unseren vier Torhütern gehörig anfeuern. Wir wollen in beiden Mannschaften ein hohes Niveau auf dieser Position haben. Über eine ganze Saison gesehen können gute Keeper viele Punkte festhalten, deshalb bin ich mit der Besetzung sehr glücklich.


FC Sturm Spendenaktion sehr großer Erfolg – 4.700 Euro für den guten Zweck
AH-Leiter Andreas Koch (l.) bei der Übergabe des Spendenschecks an SHG-Vorstand Josef Neubauer mit Sohn Jonas

Die Spendensammlung der AH des FC Sturm Hauzenberg zugunsten der Selbsthilfegruppe für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche e.V. war ein großer Erfolg. Am gestrigen Samstag durfte AH-Leiter Andreas Koch den stolzen Betrag von 4.700 Euro an SHG-Vorstand Josef Neubauer überreichen.

Bei der Selbsthilfegruppe und Josef Neubauer ist die Freude über die Spende riesengroß: „Als uns der Scheck überreicht wurde und wir den Betrag zum ersten Mal sahen, waren wir richtig gerührt und sprachlos vor Freude. Gerade in diesen schwierigen Pandemie-Zeiten, worunter auch Sportvereine extrem leiden, ist so eine Spende etwas Außergewöhnliches. Im Namen der Selbsthilfegruppe möchte ich mich ganz herzlich beim FC Sturm Hauzenberg, allen Mitgliedern, Spielern, teilnehmenden Mannschaften und Sponsoren bedanken, die diesen großartigen Spendenbetrag ermöglicht haben. Ich hoffe, dass das Turnier nächstes Jahr in gewohnter Weise stattfinden kann und wir uns dann abends alle zusammen wieder in großer Runde im Gasthaus Falkner einfinden und miteinander ein paar schöne Stunden verbringen können.“

Auch AH-Leiter Andreas Koch ist begeistert vom Erfolg der Spendenaktion: „Es freut uns unglaublich, dass so ein großer Betrag für die Selbsthilfegruppe zusammengekommen ist. Jeder einzelne Euro ist bei der SHG gut aufgehoben und wird zugunsten der Kinder und Jugendlichen eingesetzt. Anfangs gab es eine interne Challenge unter unseren AH-Spielern, bei der jeder eine kleine Summe spendete. Auch die AH-Mannschaften und Sponsoren der bisherigen Turniere haben wir angeschrieben und um eine Spende gebeten. Durch den Spendenaufruf auf unserer Web- und Facebook-Seite und in der PNP kam die Aktion immer mehr ins Rollen und so konnte am Ende dieser großartige Betrag gesammelt werden. Vielen Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben. Wir hoffen, dass wir den Max-Reischl-Cup 2022 wieder veranstalten können und neben dem guten Zweck auch der sportliche und vor allem der gesellige Teil wieder stattfinden kann.“

Die Selbsthilfegruppe setzt sich zusammen aus Eltern und Angehörigen von behinderten und chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in der Stadt und dem Landkreis Passau. Sie wurde 1992 aus dem Bedürfnis nach gemeinsamen Gesprächen und zum Erfahrungsaustausch gegründet. Die Mitglieder der SHG unterstützen sich als betroffene Familien gegenseitig in allen Lebenslagen und helfen mit, die Situation behinderter Menschen zu verbessern. Durch verschiedenartige Projekte, Aktionen und Therapieangebote wird das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen gestärkt und die soziale Integration gefördert. Der Grundsatz dabei: Jeder Mensch hat das Recht, uneingeschränkt Teil der Gesellschaft zu sein – unabhängig von seinen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen. Weitere Informationen sind unter www.shg-passau.de zu finden.

Insgesamt konnte der FC Sturm Hauzenberg in Zusammenhang mit dem traditionellen Max-Reischl-Cup bereits 42.600 Euro an die Selbsthilfegruppe spenden. Ein Betrag, der in Zukunft noch weiter steigen soll.


FC Sturm Jugend in Zukunft wieder komplett eigenständig

Die starke Fokussierung auf den Jugendbereich und dessen Stärkung in den vergangenen Jahren tragen erste Früchte. Bereits zur laufenden Saison konnte der FC Sturm neben der G-, F- und E-Jugend wieder eine eigene D- und C-Jugendmannschaft stellen. Aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung und weiter steigenden Spielerzahlen im Jugendbereich hat die Vorstandschaft des FC Sturm Hauzenberg in einer virtuellen Ausschusssitzung am 19. März 2021 einstimmig beschlossen, im Jugendbereich wieder komplett eigenständig zu werden und die Jugendfördergemeinschaft (JFG) Unterer Donauwald e.V. nach zehn Jahren Mitgliedschaft zur neuen Saison 21/22 zu verlassen.

Der FC Sturm Hauzenberg möchte betonen, dass der Austritt keine Entscheidung gegen die JFG Unterer Donauwald oder deren Stammvereine ist, sondern eine Entscheidung pro Jugend beim FC Sturm Hauzenberg. Der FC Sturm Hauzenberg möchte sich für die sehr erfolgreiche, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen bei den Stammvereinen TSV-DJK Oberdiendorf, SV Haag, FC Thyrnau und DJK-SV Kellberg bedanken und wünscht der JFG Unterer Donauwald und den einzelnen Vereinen für die Zukunft alles Gute.


FC Sturm verpflichtet Maximilian Süß
Der 28-jährige Maxi Süß (graues Trikot) wechselt zur neuen Saison vom Kreisklassisten SV Hintereben zum Landesligisten an den Staffelberg

Sturm-Sportvorstand Markus Reischl über die Verpflichtung des Angreifers: „Mich freut es wahnsinnig, dass sich Maxi für unseren FC Sturm entschieden hat. Er ist im besten Fußballalter und hat den Ehrgeiz, den höherklassigen Schritt zu gehen. Seine sportliche Qualität hat er in der Vergangenheit deutlich unter Beweis gestellt. Zudem ist Maxi charakterlich und menschlich ein ganz feiner Kerl, der top zu unserem Verein passt. Eingefädelt hat den Wechsel unser Teammanager Ludwig Eckerl, der Maxi bestens kennt, da er ihn schon zu Jugendzeiten unter seinen Fittichen hatte.

Auch der Neuzugang freut sich auf die neue sportliche Herausforderung: „Ich habe mich sehr gefreut, als Wigg mich beim Laufen gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, nochmal in einer höheren Liga zu spielen. Da ich durch die sportliche Vergangenheit meines Vaters schon immer einen Bezug zum FC Sturm habe und mich der Verein auch schon immer interessiert hat, stand für mich nach einem Gespräch mit den beiden Trainern Alex und Dominik und Sportvorstand Markus Reischl bereits nach kurzer Überlegung fest, diesen Schritt machen zu wollen. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und hoffe, der Mannschaft und dem Verein sportlich weiterhelfen zu können.

Dominik Schwarz, der zukünftige Trainerkollege von Alex Geiger beim FC Sturm, ist mit den bisherigen Planungen sehr zufrieden und freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Maximilian konnten wir einen variabel einsetzbaren Spieler aus der unmittelbaren Region verpflichten, der über viel Qualität, Leistungswille und einwandfreien Charakter verfügt. Die Gespräche mit ihm waren geprägt von seinem unbedingten Willen, sich im besten Fußballeralter nochmal höherklassig zu beweisen und demzufolge sind wir froh, dass er sich für den FC Sturm Hauzenberg entschieden hat. Somit nimmt unser Kader mit diesem erfreulichen Transfer weiter konkrete Konturen an, wobei wir darüber hinaus versuchen werden, diesen noch gezielt auf bestimmten Positionen zu verstärken.


Max-Reischl-Cup 2021 abgesagt – Spendensammlung bis 1. März
Spendenübergabe beim Max-Reischl-Cup 2020

Servus Sturm-Freunde!
Wie viele von euch wissen, findet jedes Jahr im Februar der Max-Reischl-Cup unserer AH statt. Wie so viele andere Veranstaltungen kann aufgrund der Corona-Pandemie auch dieses Turnier heuer leider nicht stattfinden. Die Absage ist sehr bitter für unsere junggebliebenen Kicker und die ganzen AH’ler der Umgebung, weil das Turnier jedes Jahr ein tolles sportliches und geselliges Event ist. Das Wichtigste an diesem Turnier war und ist jedoch nicht das Sportliche, sondern der gute Zweck. Jedes Jahr wurden im Rahmen des Cups Spenden gesammelt und auch die Einnahmen an eine caritative Einrichtung weitergegeben. So konnte durch das Turnier letztes Jahr ein Gesamtbetrag von 2.250€ für die Selbsthilfegruppe für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche Passau e.V. gesammelt werden. Insgesamt beläuft sich der Spendenbetrag aus den letzten Jahren bereits auf 37.900€.

Trotz des abgesagten Turniers und gerade wegen diesen schwierigen „Corona-Zeiten“ wollen wir auch dieses Jahr für die gute Sache eintreten und die Selbsthilfegruppe mit einer Geldspende unterstützen. Wir bitten euch, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen.

Bitte überweist eure Spende bis zum 1. März auf das u.s. Konto.

Bankverbindung:
Bank: Raiffeisenbank Südl. Bayerischer Wald e.G.
Kontoinhaber: FC Sturm Hauzenberg e.V.
IBAN: DE06 7406 6749 0300 0007 95
BIC: GENODEF1HZN
Verwendungszweck: „Spende für SHG“ und die Wohnanschrift, falls eine Spendenquittung benötigt wird

Für uns ist eure Hilfe keine Selbstverständlichkeit und wir sagen jetzt schon „Vergelt’s Gott“! 

Bleibts gesund und bis bald!


FC Sturm verpflichtet Thomas Schopf, Thomas Allmesberger und Eralb Sinani
Die drei Sturm-Neuzugänge v.l.: Eralb „Vasi“ Sinani, Thomas Schopf und Thomas Allmesberger

Der FC Sturm Hauzenberg kann drei Neuzugänge bekannt geben. Thomas Schopf und Thomas Allmesberger wechseln zur neuen Saison an den Staffelberg. Johannes Krinninger und Eralb Sinani verstärken ab sofort die Landesligamannschaft.

Mit Eralb Sinani kehrt ein bekannter Akteur zurück. In der Saison 17/18 stand der 25-Jähirge bereits für den FC Sturm auf dem Platz. Johannes Krinninger war bisher für die zweite Mannschaft des FC Sturm in der Kreisliga im Einsatz und wird ab sofort den Landesligakader verstärken.

Markus Reischl: „Wir freuen uns, dass wir in dieser schwierigen Zeit positive Nachrichten verkünden dürfen. Vasi, wie Eralb genannt wird, ist ein alter Bekannter in Hauzenberg. Seine erste Zeit bei uns war leider nicht so, wie wir und auch er sich das gewünscht hätte. Er hat sich in den letzten Jahren in Österreich sportlich und menschlich weiterentwickelt und deswegen sind wir fest davon überzeugt, dass er in Zukunft ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft sein wird. Johannes Krinninger hat eine tolle Entwicklung in unserer zweiten Mannschaft gemacht und die wollen wir weiter fördern.

Auch Trainer Alex Geiger freut sich auf den Rückkehrer: „Vasi ist sowohl defensiv als auch offensiv variabel einsetzbar. Wir sind fest davon überzeugt, dass sein zweiter Anlauf beim FC Sturm erfolgreich sein wird und planen langfristig mit ihm.“

Thomas Schopf wechselt von der U23 des SV Schalding-Heining nach Hauzenberg. Der 23-jährige Thomas Allmesberger kommt vom Kreisklassisten SG Hochwinkl/Wildenranna.

Alex Geiger über die beiden Neuzugänge zur neuen Saison: „Thomas Schopf hat im Offensivbereich über außen seine großen Stärken, kann aber auch als Zehner hinter den Spitzen agieren. Er ist wahnsinnig schnell, technisch gut und auch im Torabschluss gefährlich. Er ist erst 21 Jahre und wird bei uns den nächsten Schritt machen und uns definitiv auf Anhieb verstärken. Wir werden ihn nach seiner langen Ausfallzeit behutsam aufbauen und ihn auch in Sachen Physiotherapie usw. tatkräftig unterstützen. Thomas Allmesberger war bereits letztes Jahr bei uns zum Probetraining und hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Man merkt sofort, dass er weiß wo das Tor steht. Menschlich ist er ein total lockerer und unkomplizierter Typ, was super zu uns passt. Er wird sicherlich ein bisschen Eingewöhnungszeit brauchen, um sich dem höheren Niveau anzupassen, das Zeug dazu hat er sicherlich.


Alex Geiger verlängert bis 2022

Date : 1. Februar 2021
Alex Geiger verlängert bis 2022

Der FC Sturm Hauzenberg und Spielertrainer Alex Geiger haben die Zusammenarbeit bis 2022 verlängert.

Sportvorstand Markus Reischl freut sich: „Es freut mich wahnsinnig, dass wir Alex weiterhin an unseren FC Sturm binden konnten. Alex ist als Spieler nach wie vor ein Eckpfeiler unserer Mannschaft. Seine Qualität als Trainer ist sowieso unumstritten. Er hat nach wie vor viele neue Ideen, schiebt gewaltig an und setzt immer wieder neue Reize wovon wir als Verein sehr profitieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er und Dominik Schwarz sich nächste Saison optimal ergänzen werden. So können wir auf der Trainerposition gut gerüstet in die neue Saison gehen. Hauptaugenmerk liegt aber ganz klar auf der laufenden Runde, sobald diese fortgesetzt werden darf. Wie schon berichtet, wurden auch die Verträge mit dem Großteil der Mannschaft in der ersten Corona-Pause bis 2022 verlängert. Es steht also bereits jetzt ein sehr gutes Grundgerüst, welches nun punktuell noch verstärkt wird. Wir beschäftigen uns aktuell intensiv mit der Kaderplanung und werden in nächster Zeit die ein oder andere positive Meldung verkünden.

Alex Geiger über seine Verlängerung: „Es ist schön, auch in Zukunft mit den Verantwortlichen und den Spielern beim FC Sturm zusammenarbeiten zu können. Die laufende Saison 19/21 mit all den Begleitumständen und die sportlich schlechte erste Halbrunde ärgert mich nach wie vor. Es gilt, sobald es wieder losgeht, schnellstmöglich die nötigen Punkte zu holen und dann mit frischem Schwung in eine hoffentlich „normale“ Saison 21/22 zu starten. Wir sind die letzten Wochen schon extrem fleißig bei der Zukunftsplanung und haben viele Ideen wie die Ausrichtung sowohl auf dem Platz als auch rund um den Verein aussehen soll. Über allem steht jedoch die momentane Situation.“


FC Sturm Hauzenberg ernennt Anton Pötzl zum Ehrenvorstand

Einen Verein formen große Siege. Einen Verein formen auch bittere Niederlagen. Aufstiege, Abstiege. Besondere Feiern, Schicksalsschläge. Doch essenziell für die Entwicklung und Geschichte eines Vereines sind die Menschen, Gesichter und Charaktere dahinter. Beim FC Sturm Hauzenberg gab es schon viele große Persönlichkeiten, die den Klub maßgeblich mitgestaltet haben und ihm eine besondere Geschichte und Tradition verleiht haben. Einer dieser Personen ist zweifelsohne Anton Pötzl. Ein Name, den man unter den Sturm-Anhängern und in ganz Hauzenberg und Umgebung kennt. Ein Name, der Gewicht hat und ein Name, mit dem man beim FC Sturm große Erfolge verbindet.

Dabei hat sich Anton Pötzl nicht nur viele Jahre um ein Amt im Verein angenommen. Vielmehr hat er die Hauzenberger Fußballer, die Verantwortlichen und die Fans über nunmehr ein halbes Jahrhundert begleitet, unterstützt und vorangebracht.

1970 wechselte der damals 18-jährige Pötzl vom 1. FC Passau an den Staffelberg. Zu diesem Zeitpunkt erahnte sicher noch niemand die dann folgende Ära. An die 500 Spiele absolvierte Anton Pötzl für die erste Mannschaft des FC Sturm und führte das Team viele Jahre als Kapitän aufs Feld. Nebenbei fungierte er 1970 und 1973 schon als Nachwuchstrainer für Schüler und die Jugend Hauzenbergs. 1981 wurde er zum ersten Mal als Verantwortlicher in der Vereinsführung tätig und war bis 1982 stellvertretender Vorsitzender unter Ottmar Weidinger. Besonders hervorzuheben ist auch Pötzls Engagement als AH-Spielertrainer in den Jahren 1985 bis 1991. In dieser Zeit wurde das Team nicht nur einmal bayerischer und zweimal niederbayerischer AH-Meister, sondern Pötzl gründete 1988 gemeinsam mit Franz Weidinger und Werner Poxleitner in dieser Funktion auch das wohltätige AH-Hallenturnier, mittlerweile allseits bekannt als Max-Reischl-Cup. In der Folgezeit organisierte er das Turnier insgesamt 15 Mal und ist auch heute nach wie vor großer Unterstützer des Turniers. 37.900 Euro konnten so seither an die Selbsthilfegruppe für chronisch kranke Kinder und Jugendliche Passau und andere caritative Einrichtungen gespendet werden. Mitunter ein großer Verdienst von Anton Pötzl. Von 1995 bis 1997 wies er die erste Mannschaft des FC Sturm als Cheftrainer in der Bezirksliga an.

Eine weitere Ära, nämlich jene als 1. Vorsitzender, begann im März 2013 und endete nach großen Erfolgen im November letzten Jahres. In diesen sechs Jahren schrieb der FC Sturm Hauzenberg unter seiner Führung eine Erfolgsgeschichte, die seinesgleichen sucht. Der langersehnte Aufstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga und die Aufstiege der zweiten Mannschaft von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga waren sportliche Highlights, welche die Herzen der Sturm-Anhänger höher schlagen ließen. Die Infrastruktur rund um das Staffelbergstadion und Strukturen innerhalb des Vereins wurden verbessert, der Bau des Kunstrasenplatzes ist hierfür symbolisch. Einen besonderen Abschluss seiner Vorstandschaft bildete das Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen des Vereins, welches mit einem dreitägigen Festprogramm gefeiert wurde.

Aber auch nach seinem letzten Tag als Vorstand ist es nicht ruhig um Anton Pötzl geworden. Nach wie vor begleitet er die Landesligamannschaft zu jedem Auswärtsspiel, engagiert sich bei Heimspielen als Stadionsprecher und ist immer zur Stelle, wenn ein Arbeitseinsatz im Stadion ansteht. Auch für die fünf jungen Sturm-Vorstände ist Anton Pötzl ein verlässlicher Ansprechpartner und steht ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Seine Erfolge und Verdienste in über 50 Jahren sind zahlreich. In Anerkennung und Würdigung dieser besonderen Verdienste wurde Anton Pötzl nun zum Ehrenvorstand des FC Sturm Hauzenberg ernannt. Aufgrund der Corona-Situation konnte der Verein die Jahreshauptversammlung nicht abhalten und so fand die Ernennung bereits vor dem Lockdown im kleinen Kreis der erweiterten Vorstandschaft zusammen mit seiner Ehefrau Anneliese und Sturm-Ehrenmitglied Franz Schopper statt.


Kritik am Ligapokal und Hoffnung auf Geiger-Zusage: FC Sturm stellt die Weichen
Weiter mit Alex Geiger: Nach dem Wunsch des FC Sturm Hauzenberg soll der 35-jährige Spielertrainer (3.v.l.) auch in der kommenden Saison zusammen mit Dominik Schwarz Regie führen. −Foto: Sven Kaiser

„Ganz schnell abhaken“ will Markus Reischl das Jahr 2020, das „aus sportlicher Sicht total zum Vergessen“ war. Sein FC Sturm Hauzenberg konnte in der Landesliga Südost gerade mal vier Punktspiele bestreiten, eines davon daheim. Daneben gab es Corona-bedingt jede Menge organisatorischen Mehraufwand und ebenso großen Frust.

Mit Bangen blickt der Sportvorstand vorsichtig nach vorne. Er befürchtet angesichts noch ausstehender acht Landesliga-Partien erneut eine Terminhatz und richtet einen flammenden Appell an die BFV-Verantwortlichen: „Bitte lasst endlich den Ligapokal weg.“

Der 36-Jährige sieht schon jetzt massive Planungsprobleme: „Wir sollen ja angeblich bereits am 6. März mit der Finalrunde im Ligapokal beginnen. Heuer konnte in unserer Vorrunden-Gruppe genau eines von vier Spielen stattfinden, das war unser 2:2 in Passau. Diese Vorrunde muss man ohnehin streichen, weil ja alle weiterkommen in die Finalrunde mit drei Sechser-Staffeln. Aus meiner Sicht ist das Ganze total überflüssig. Man sollte nicht mit Biegen und Brechen an einem Zusatzbewerb festhalten, sondern sich darauf konzentrieren, dass man die Punktspiele bis Mitte Mai durchbringt“, fordert Reischl – und ergänzt: „Das wird ohnehin nicht einfach, weil ja keiner weiß, ob und wann man wieder einen halbwegs geregelten Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen darf.“ Auch die 2. Mannschaft hat in der Kreisliga noch acht Punkte-Begegnungen zu absolvieren. Dazu kommt ein Nachholspiel der Ligapokal-Vorrunde und anschließend die K.o.-Phase.

Vereinsverantwortliche, Trainer und Spieler hängen aktuell total in der Luft, weil die Aussichten für die Frühjahrs-Vorbereitung mehr als vage sind. Am 15. Januar möchten Coach Alex Geiger und seine Hauzenberger Fußballer mit dem Training beginnen. „Darf man dann schon wieder auf den Platz oder alternativ in die Halle? Die aktuelle Infektionslage spricht eher dagegen. Ganz zu schweigen von den Witterungsbedingungen zu dieser Zeit in unserer Region“, gibt der Sportchef zu bedenken.

Natürlich ist der Verein schon jetzt dabei, die wichtigsten Personalien für die Spielzeit 21/22 festzuzurren. Alex Geiger (35) führt bereits in der sechsten Saison das sportliche Kommando in der Granitstadt. Und geht es nach den Entscheidungsträgern des FC Sturm, soll das auch so bleiben. „Wir hoffen und wünschen sehr, dass es mit ihm weiter geht. Alex ist immer noch einer der Besten auf dem Platz und zeigt auch nach dieser langen Zeit keinerlei Abnutzungserscheinungen. Er ist ein Tausendprozentiger, erreicht die Spieler nach wie vor und arbeitet auch im Hintergrund enorm viel für den Klub. Wir wissen, was wir an ihm haben, auch er weiß, was er an uns hat“, lobt der Sportvorstand. Traditionell wird man sich am Tag vor Heiligabend zusammen setzen und die Weichen stellen: „Es wäre unser Wunsch, dass Alex Geiger zusammen mit Dominik Schwarz in der nächsten Spielzeit unsere Mannschaft leitet.“

Erschienen am 19.11.2020 auf heimatsport.de


FC Sturm wird Vereinspartner des SSV Jahn Regensburg
Freuen sich über die neue Partnerschaft: (v.l.) Raphael Zillner, Sebastian Blödt (Manager Fan- & Mitgliederwesen beim SSV Jahn), Markus Reischl, Patrick Müller

Der FC Sturm Hauzenberg gehört ab sofort zum Kreis der über 70 Partnervereine des ostbayerischen Zweitligisten SSV Jahn Regensburg. Mit ihrer Teilnahme an der Initiative „Jahn Vereinspartnerschaft“ sichert sich der FC Sturm attraktive Vorteile. Die Partnerschaft wird ab sofort für alle Mitglieder sicht- und erlebbar.

„Die Partnerschaft mit dem sportlichen Aushängeschild der Region Ostbayern macht uns alle im Verein sehr stolz“, betont Patrick Müller, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit beim FC Sturm Hauzenberg. „Unsere Nachwuchskicker waren in der Vergangenheit im Rahmen der Ostbayerninitiative des SSV Jahn bereits zweimal zu Gast bei einem Spieltagscamp in Regensburg und durften einen tollen Tag erleben. Wir freuen uns wirklich sehr darüber nun offizieller Jahn Vereinspartner zu sein und auf weitere gemeinsame Aktionen.“ Schon beim Jahn Neujahrsempfang hatte Jahn Geschäftsführer Christian Keller die Initiative angekündigt. Immerhin steht sie neben weiteren Maßnahmen exemplarisch für das Jahn Jahresmotto 2020: „Jahn sein“.

Seit Jahren setzt der SSV Jahn auf eine enge Verzahnung zwischen Profi- und Amateurfußball, denn ohne Spitze keine Breite und umgekehrt, so die einstimmige Meinung beim Zweitligisten. „Vom engen Austausch zwischen Profifußball und der Basis wird auf Dauer der Fußballstandort Ostbayern insgesamt profitieren. Mit den Jahn Vereinspartnerschaften haben wir nun ein großes, lebendiges Netzwerk geschaffen, das die Fußballvereine in unserer Region zusammenbringt“, erklärt Christian Martin, Leiter des Jahn Nachwuchsleistungszentrums „Jahnschmiede“.

Der SSV Jahn versteht sich dabei als Partner auf Augenhöhe und bietet damit auch dem FC Sturm Hauzenberg mit der „Jahn Vereinspartnerschaft“ attraktive Vorteile und eine Plattform zum Austausch mit dem SSV Jahn und allen Jahn Partnervereinen – virtuell, aber nach Möglichkeit auch in Form von Netzwerkveranstaltungen. Außerdem dürfen sich alle Mitglieder zukünftig unter anderem in jeder Saison auf vergünstigte Tageskarten für ein ausgewähltes Heimspiel des SSV Jahn freuen. Sichtbar ist die Kooperation zwischen dem FC Sturm und dem Jahn bereits anhand einer Werbebande im Stadion, deren Bereitstellung vom SSV Jahn übernommen wurde.

Getreu dem Motto „Seite an Seite für Ostbayern“ soll der Fußball in der gesamten Region mit den Jahn Vereinspartnerschaften gestärkt werden. Über 70 Vereine aus der Oberpfalz und Niederbayern gehören dem Netzwerk bereits aus Überzeugung an: „Wir als FC Sturm freuen uns, nun ein Teil der Jahn Familie zu sein“, so Müller.



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