Rudertinger All-Stars gewinnen den 22. Max Reischl Cup – 3.000€ Spende für die Selbsthilfegruppe

Eine Spende in Höhe von 3.000€ konnte heuer von AH-Leiter Andy Koch an Inge Sommer und die Selbsthilfegruppe für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche e.V. Passau übergeben werden.

Vergangenes Wochenende fand nach zweijähriger Pause der legendäre Max Reischl Gedächtnis-Cup statt. Seit der Gründung fand das Turnier immer im Februar in der Dreifachturnhalle in Hauzenberg statt, aufgrund der Corona-Pandemie war es jedoch sowohl 2021 als auch heuer im Frühjahr nicht möglich, ein Hallenturnier durchzuführen. Da die FC Sturm-Verantwortlichen um AH-Leiter Andreas Koch den Cup und vor allem den guten Zweck dahinter unbedingt wieder aufleben lassen wollten, wurde aus dem Hallenturnier heuer kurzerhand ein Freiluftturnier auf Kleinfeld im Stadion. Erstes Highlight des Tages war das Eröffnungsspiel, bei dem eine Mannschaft aus Mitgliedern der Selbsthilfegruppe gegen die FC Sturm AH’ler antrat und dieses zur Freude aller Beteiligten mit 3:1 für sich entscheiden konnte. Bereits beim Einlaufen ins Stadion standen alle zwölf am Turnier teilnehmenden Mannschaften Spalier und beklatschten die Mannschaft der Selbsthilfegruppe, was für unglaublich schöne Emotionen bei allen Teilnehmern sorgte. Auch das Siegertrikot durften sich die SpielerInnen der SHG im Anschluss als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Die Mannschaft der Selbsthilfegruppe für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche e.V. Passau freut sich über den Sieg im Eröffnungsspiel (v.l. Franz Brummer, Sophia Brummer, Daniel Kindl, Hugo Kristl, Josef Poxleitner, Barbara Ammerl, Reinhard Schätzl, Ingrid Kristl, Anka Brummer, Nadine Steil und Werner Poxleitner)

Nach dem Eröffnungsspiel lieferten sich dann die AH-Mannschaften spannende Duelle um den begehrten Wanderpokal aus Hauzenberger Granit. Am Ende setzten sich die All-Stars FC Ruderting im Elfmeterschießen gegen die All-Stars des FC Sturm Hauzenberg durch und durften den verdienten Pokalsieg feiern. Nach der Siegerehrung wurde im Stadion dann mit Spezialtäten vom Grill und kühlen Getränken der gemütliche Teil angepfiffen und bis in die späten Abendstunden ein rundum gelungener Tag gefeiert.

Die FC Sturm Verantwortlichen freut es sehr, dass auch heuer wieder ein stattlicher Spendenbetrag in Höhe von 3.000€ an die Selbsthilfegruppe für behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche e.V. Passau übergeben werden konnte. Insgesamt beläuft sich der Spendenbetrag mittlerweile auf 45.600€.

Die Selbsthilfegruppe setzt sich zusammen aus Eltern und Angehörigen von behinderten und chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in der Stadt und dem Landkreis Passau. Sie wurde 1992 aus dem Bedürfnis nach gemeinsamen Gesprächen und zum Erfahrungsaustausch gegründet. Die Mitglieder der SHG unterstützen sich als betroffene Familien gegenseitig in allen Lebenslagen und helfen mit, die Situation behinderter Menschen zu verbessern. Durch verschiedenartige Projekte, Aktionen und Therapieangebote wird das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen gestärkt und die soziale Integration gefördert. Der Grundsatz dabei: Jeder Mensch hat das Recht, uneingeschränkt Teil der Gesellschaft zu sein – unabhängig von seinen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen. Weitere Informationen sind unter www.shg-passau.de zu finden.

Der FC Sturm möchte sich auch an dieser Stelle noch einmal bei allen teilnehmenden Mannschaften, Zuschauern, Sponsoren und allen fleißigen Helfer*innen sehr herzlich bedanken.

Die Platzierungen im Überblick:

  1. All-Stars FC Ruderting
  2. All-Stars FC Sturm Hauzenberg
  3. SV Wildenranna
  4. DJK SV Kellberg
  5. SV Haag
  6. TSV DJK Oberdiendorf
  7. SV Kropfmühl
  8. SV Aicha vorm Wald
  9. FC Sturm Hauzenberg
  10. Kickers Selb I
  11. FC Salzweg
  12. Kickers Selb II

FC Sturm verpflichtet René Huber – Dabo und Hofer verlassen den Verein

Der FC Sturm Hauzenberg treibt seine Kaderplanungen für die Saison 22/23 weiter voran und kann einen weiteren Neuzugang verkünden. Der 32-jährige Renè Huber wechselt vom SV Schalding-Heining an den Staffelberg.

Trainer Dominik Schwarz über den Neuzugang: „Mit der Verpflichtung von René konnten wir einen unserer absoluten Wunschspieler verpflichten und gleichzeitig einen wichtigen Meilenstein in unserer Kaderzusammenstellung setzen. Mit seiner herausragenden fußballerischen Qualität und langjährigen höherklassigen Erfahrung soll er dazu beitragen, die Leistungsschwankungen der letzten Saison zu minimieren und eine Führungsrolle einnehmen.“

Sportvorstand Markus Reischl: „Wir sind unheimlich glücklich, dass die Verpflichtung von René funktioniert hat. Er soll auf sowie neben dem Platz eine wichtige Rolle bei uns einnehmen. Mit seiner Qualität und Erfahrung wird er der ganzen Mannschaft und vor allem auch den vielen jungen Spielern enorm gut tun.“

Auch der Neuzugang freut sich auf seine neue Wirkungsstätte: „Nach neun Jahren Regionalliga wollte ich noch einmal etwas Neues probieren. Ich habe mich nach den sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen für den FC Sturm Hauzenberg entschieden und freue mich auf das neue Umfeld und die Mannschaft.
Ich möchte mich sehr herzlich bei allen Verantwortlichen des SV Schalding-Heining für die Unterstützung und schöne Zeit bedanken. Die elfeinhalb Jahre verbinde ich mit vielen schönen Momenten und Erfolgen. Ich durfte mit vielen regionalen Fußballgrößen kicken. Ich wünsche dem Verein und der Mannschaft alles Gute und viel Erfolg für die nächsten Jahre, damit es in Schalding bald wieder Regionalligafußball mit neuen jungen Wilden gibt.“

Neben dem bereits bekannten Wechsel von Michael Hellauer (FC Salzweg) werden auch Benedikt Hofer und Abulai Calaban Dabó (neue Vereine stehen noch nicht fest) den FC Sturm Hauzenberg verlassen.


Staffelberg Kicker zum Heimspiel gegen den TSV Kareth-Lappersdorf

Hier findet ihr alle Infos zum letzten Ligaspiel der Saison 21/22 gegen den TSV Kareth-Lappersdorf:


Staffelberg Kicker zum Heimspiel gegen den VfB Straubing

Hier findet ihr alle Infos zum Heimspiel gegen den VfB Straubing:


FC Sturm verpflichtet Bastian Schmid, Philipp Michl, Noel Tanzer und Valentin Hasmaier

Der FC Sturm Hauzenberg kann vier weitere Neuzugänge für die Saison 22/23 bekanntgeben. Die zwei 18-jährigen Bastian Schmid und Philipp Michl wechseln vom SV Schalding-Heining an den Staffelberg. Der ebenfalls 18-jährige Noel Tanzer ist bereits ein bekanntes Gesicht und wechselt vom Ligakonkurrenten 1. FC Passau nach Hauzenberg. Der 22-jährige Valentin Hasmaier kommt vom Kreisklassisten FC Fürstenzell.

Trainer Alex Geiger über die  Neuzugänge: „Mit Noel, Bastian und Philipp haben wir drei der talentiertesten Jungs der Jahrgänge 2003 und 2004 im Bayerwald für uns gewinnen können. Mit Valentin kommt ebenfalls noch ein junger Spieler dazu, der sich höherklassig beweisen will. Er wohnt in Passau und hat uns im Probetraining auf Anhieb überzeugt. Es ist ihm zuzutrauen, dass er sich schnell in unserer Defensive zurechtfinden wird.“

Sportvorstand Markus Reischl: „Es freut mich, dass sich vier weitere junge und extrem talentierte Spieler für den FC Sturm entschieden haben. Der Weg für die Zukunft ist klar bestimmt und ich denke die bisherigen Neuverpflichtungen sagen bereits alles. Es muss und soll in den nächsten Jahren wieder etwas wachsen, womit der ganze Verein Freude hat und sich auch wieder besser identifizieren kann. Wir wissen, was gut und verbesserungswürdig war in den letzten Jahren und werden in Bezug auf nächste Saison auch die Schlüsse daraus ziehen. Auch unsere Jugendarbeit trägt immer mehr Früchte, sodass mittlerweile mehr als 150 Kinder und Jugendliche beim FC Sturm aktiv kicken – Tendenz steigend. Wir blicken also nicht nur aufgrund der Neuzugänge positiv in Richtung neue Saison und Zukunft.“


Staffelberg Kicker zum Heimspiel gegen den TSV Bad Abbach

Hier findet ihr alle Infos zum Heimspiel gegen den TSV Bad Abbach:


Staffelberg Kicker zum Heimspiel gegen den FC Amberg

Hier findet ihr alle Infos zum Heimspiel gegen den FC Amberg:


Staffelberg Kicker zum Heimspiel gegen die SpVgg Osterhofen

Hier findet ihr alle Infos zum Heimspiel gegen die SpVgg Osterhofen:


FC Sturm verpflichtet Alexander Kretz

Der FC Sturm Hauzenberg kann den ersten Neuzugang für die Saison 22/23 bekanntgeben. Der 20-jährige Alexander Kretz wechselt vom Bezirksligisten FC Salzweg an den Staffelberg.

Trainer Alex Geiger über den  Neuzugang: „Wir haben mit Alex einen pfeilschnellen Bahnspieler verpflichten können, der eine gute Ausbildung beim SV Schalding-Heining im Jugendbereich genossen hat. Die Gespräche waren von Beginn an sehr angenehm, ich traue Alex einiges zu bei uns. Mit seinen gerade einmal 20 Jahren hat er noch viel Entwicklungspotenzial und dafür ist die Landesliga bestens geeignet.

Sportvorstand Markus Reischl: „Es freut mich sehr, dass sich Alex für uns entschieden hat und den Ehrgeiz hat, den höherklassigen Schritt zu gehen. Unser Ziel ist es weiterhin, die Mannschaft Schritt für Schritt zu verjüngen und talentierte Jungs vom FC Sturm Hauzenberg zu überzeugen. Wir wollen mit einer guten Mischung im Kader aber auch weiterhin konstant im vorderen Drittel der Liga mitmischen.“


Alle Vorbereitungsspiele im Überblick

Folgende Vorbereitungsspiele sind für die Herrenmannschaften geplant:

ℹ Corona-Infos:

  • Für Zuschauer gilt aktuell die 2G-Plus-Regelung. Für Geboosterte entfällt die Testpflicht.
  • Im Stadion gibt es keine Testmöglichkeit.
  • Es besteht FFP2-Maskenpflicht.
  • Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von der „Roten Armee“ befreit. Die Fußballfamilie greift dieses Ereignis seit 18 Jahren auf. Sie lenkt ihren Blick auf die Opfer dieses Menschheitsverbrechens. An den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar 2022 gedenkt sie der ermordeten Menschen, die auch Mitglieder ihrer Vereinsfamilien waren. Die Fußballfamilie erinnert sich daran, was den ermordeten und überlebenden Häftlingen in Nazi-Deutschland angetan wurde. Auch der Schmerz der verwaisten Familien ist nicht vergessen.

„!NieWieder“ Auschwitz, „!NieWieder“ Dachau…, das ist der Auftrag und die Bitte der überlebenden Zeitzeugen an die „Nachgeborenen“. Als Fußballfamilie und als Bürgerinnen und Bürger stellen wir uns dieser Verantwortung.

In Mitgefühl und Respekt erinnern wir daran: Von Januar 1933 bis zum Kriegsende am 8. Mai 1945 wurden Menschen im nationalsozialistischen Deutschland und seit dem 1. September 1939 in weiten Teilen Europas ausgegrenzt, verfolgt und systematisch ermordet. Zu den Opfern zählten sechs Millionen Menschen jüdischer Herkunft und 500.000 Menschen aus dem Volk der Sinti und der Roma. Ebenfalls müssen die verschiedenen Gruppen genannt werden, die nicht in das Weltbild der Nationalsozialist*innen passten oder ihren politischen Plänen im Wege standen. Nur wenige von ihnen überlebten Konzentrations- und Vernichtungslager.

Damals
Auf dem Westfriedhof in Gelsenkirchen-Heßler liegt eine Grabplatte. Auf ihr stehen die Namen von NSOpfern. Die Schalker Fan-Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichten dieser Menschen zu erforschen und zu erzählen. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ So steht es in alten jüdischen Schriften.

Unter der Grabplatte in Gelsenkirchen liegen Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung von den Nationalsozialist*innen ermordet wurden. Sie entsprachen nicht dem krankhaften Selbstbild der „Herrenrasse“ und mussten deswegen aus dem „gesunden Volkskörper“ entfernt werden.

Aus psychiatrischen Krankenhäusern, aus geschlossenen Heimen und aus der eigenen Familie wurden die Menschen in die „Tötungsanstalten“ transportiert. Über 200.000 sind dort ermordet worden, darunter mehr als 10.000 Kinder. Diese Vernichtungsmethoden, der Tod durch Autoabgase und in Gaskammern, waren der Beginn der späteren systematischen Massenmorde in den Vernichtungslagern.

Das 1934 verabschiedete „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ war der erste Schritt zur Legitimierung dieser Mordaktionen an Menschen mit Behinderungen. 1939 folgte der  Beschluss zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“. Euthanasie, „guter oder schöner Tod“, so bezeichnete man verschleiernd und zynisch diese Verbrechen. Das konnte auch deswegen geschehen, weil Ärzt*innen und Pflegepersonal aus Überzeugung oder Gleichgültigkeit mitspielten. Wenige von ihnen mussten sich nach Kriegsende vor Gericht dafür verantworten.

Wie die Überlebenden Sinti und Roma und die homosexuellen Menschen waren es auch die Menschen mit Behinderungen, die nach Kriegsende keine Wiedergutmachungsgelder erhielten. Erst in den 1980er Jahren hörten der Staat und die Gesellschaft ihnen zu, wenn sie ihr Leid erzählten. Eine der Konsequenzen, die aus diesem Zuhören folgte, war 2007 die Aufhebung des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses” durch den Deutschen Bundestag.

Heute
Wie tief verwurzelt die Abwertung von Menschen mit Behinderungen in Teilen der Gesellschaft noch heute ist, macht die Anfrage einer Partei im deutschen Bundestag aus dem Jahr 2018 deutlich. Sie wollte von der Regierung unter anderem wissen, wie viele behinderte Kinder in Deutschland aus Familien mit Migrationshintergrund kommen. Kinder aufgrund ihrer Behinderung und familiären Herkunft zu diskriminieren, knüpft nahtlos an nationalsozialistische Denkmuster an.

Diese Verachtung und Ausgrenzung erleben Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Behinderungen sowie ihre Familien jeden Tag. In ihrem Alltag türmen sich hohe „Barrieren“ auf. Diese zu überwinden, erfordert viel Mut. Jeden Tag jemanden um Unterstützung und Hilfe bitten zu müssen, zum Beispiel im Straßenverkehr oder beim Stadionbesuch, ist anstrengend.

Es darf nicht sein, dass unsere Mitbürger*innen befürchteten müssen, als Menschen „Zweiter Klasse“ angesehen und behandelt zu werden. Menschen auf ihre Behinderung zu reduzieren, ist anmaßend und verletzend. Das muss jeden Tag neu gelernt werden.

Was hat das alles mit dem „18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ zu tun?
Der Fußball bildet die Gesellschaft ab. Das „Spiel aller Spiele“ berührt die Menschen und bringt sie zusammen. Die Fan-Initiativen, die Vereine, ihre Verbände und ihre Stiftungen mühen sich seit Jahren, den großen Anspruch der „Teilhabegerechtigkeit“ umzusetzen.

Vereine bieten Training und Teams für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen an. Alle erleben, wie bereichernd und gewinnbringend dieses „Zusammenspiel“ ist. Fanclubs mit behinderten Mitgliedern leben diese Gemeinschaft auf Augenhöhe und nicht nur an den Spieltagen. Sie sind auch bundesweit in der BBAG (BundesBehindertenfanArbeitsGemeinschaft) organisiert. Fans und Vereine übernehmen Patenschaften für behinderte Fußballfreund*innen. Es gibt darüber hinaus viele Konzepte und Initiativen, die Barrierefreiheit im Stadion und auf den Fußballplätzen vorantreiben. In der „Blindenfußball-Bundesliga“ wird dieses Konzept beispielhaft in beindruckender Weise umgesetzt. KickIn!, eine deutschlandweit arbeitende Beratungsstelle für Inklusion, setzt sich für Vielfalt und Teilhabe aller Menschen im Fußball ein, unabhängig von Behinderung, von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder Glauben.

Sie alle handeln im Sinne des „Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“. Der Leitgedanke dieser 2008 in Kraft getretenen UN-Konvention besagt: Die Menschen mit Behinderungen haben sich nicht der Mehrheitsgesellschaft anzupassen. Die Mehrheitsgesellschaft hat die Voraussetzungen für eine gemeinsame Teilhabe zu schaffen.

Dieser Lernprozess gelingt, wenn alle Mitglieder der Fußballfamilie daran arbeiten, die Barrieren im eigenen Kopf und in den Stadien und auf den Fußballplätzen zu erkennen, und sie im Sinne von Gerechtigkeit und Teilhabe klug und kreativ abzubauen.

Dass das gelingt, hat mit dem „Lernen aus der Geschichte“ zu tun. „Dass Auschwitz nie wieder sei“ heißt, dass die „Tötungsanstalten für die Menschen mit Behinderungen niemals mehr seien“. Wissen, Mitgefühl und Tatkraft sind die Bausteine, die aus diesem Lernen erwachsen.

Zur Erinnerung: Es begann mit der freudigen Begrüßung der Nationalsozialist*innen durch die deutsche Gesellschaft. Dann folgte die Ausgrenzung und Stigmatisierung, die Verächtlichmachung, die Entmündigung, die Zwangssterilisierung, die Ghettoisierung, und endete mit der Ermordung in den Gaskammern. Das alles tat man den Menschen mit Behinderungen und ihren Familien an.

Zusammen gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung. Gemeinsam gegen das Vergessen. Im Stadion, im Fußball und überall!


Daniel Feucht folgt auf Felix Schäffner – Stephan Schätzl verlängert

Der FC Sturm Hauzenberg kann eine wichtige Personalie für die zweite Mannschaft bekanntgeben. Der 34-jährige Daniel Feucht wird ab Sommer zusammen mit Stephan Schätzl als Spielertrainer-Duo die Sturm-Reserve leiten. Daniel Feucht hat seine komplette Jugend in Hauzenberg verbracht und danach u.a. beim 1. FC Passau und in Salzweg Erfahrungen im höherklassigen Bereich gesammelt. Seit 2018 ist er Spielertrainer beim Kreisklassisten FC Schalding.

Daniel Feucht zu seiner zukünftigen Herausforderung: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in meiner Heimatstadt Hauzenberg. Ich hoffe, dass die Mannschaft die Abstiegszone bald verlässt und wir auch in der kommenden Saison gemeinsam in der Kreisliga auf Punktejagd gehen können. Der FC Sturm kann zukünftig wieder vermehrt auf Talente aus der eigenständigen Jugend bauen. Stephan Schätzl und ich werden ligenunabhängig ein großes Augenmerk darauf legen, die jungen Spieler vernünftig an den Herrenbereich heranzuführen.“

Sportvorstand Markus Reischl: „Felix Schäffner hat uns im Dezember mitgeteilt, dass er aufgrund einer beruflichen Veränderung in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung steht. Dass wir mit Daniel Feucht einen waschechten Hauzenberger als Nachfolger verpflichten konnten, freut mich besonders. Daniel hatte mehrere Angebote und deswegen freut es mich umso mehr, dass er sich für uns entschieden hat. Auch die Verlängerung von Stephan Schätzl ist eine super Nachricht für die Zukunft unserer zweiten Mannschaft. Steph ist ein wichtiger Pfeiler und aus Hauzenberg nicht mehr wegzudenken. Jetzt gilt aber der Fokus der aktuellen Saison und da werden wir alles versuchen, den Sprung über den Strich noch zu schaffen und ich bin mir sicher, dass die Jungs das auch schaffen werden.“



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