Viele Jahre lang schien der Sieg beim Max-Reischl-Cup fest in Händen der AH des SSV Jahn Regensburg (weiße Trikots), doch beim 26. Hallenturnier holte sich der TSV Waldkirchen (rote Trikots) den begehrten Granit-Pott. Dazu gratulierten auch (hinten, v.r.) Sturm-Vorstand Toni Pötzl, Organisator Andy Koch, Jahn-Teammanager Klaus Sturm und Jahn-Trainer Günther Hödl

 

Der TSV Waldkirchen hat beim 26. Max-Reischl-Cup des FC Sturm Hauzenberg den Titelverteidiger SSV Jahn Regensburg vom Thron gestoßen und sich erstmals den begehrten Granitpott gesichert – sportlich überzeugten die AH-Mannschaften, emotional bewegte die Selbsthilfegruppe für chronisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche e.V. Passau.

Klasse Fußball aller teilnehmenden AH-Mannschaften, bewegende Momente mit den Kindern und Jugendlichen der Selbsthilfegruppe und eine überragende Stimmung bei der Siegerehrung – all das beschreibt den Max-Reischl-Cup 2026 mit wenigen Worten. Die Spendensumme von 6.000 Euro machte zum Ende des Tages alle sprachlos.

Der TSV Waldkirchen war die alles überragende Mannschaft beim diesjährigen Wetteifern um den begehrten Granitpott. Souverän marschierten die Mannen um Kapitän Martin Krieg durch die Gruppenphase. Im Viertelfinale besiegte man knapp den Vorjahresfinalisten SSV Jandelsbrunn und ließ im anschließenden Halbfinale der All-Star-Truppe des FC Sturm Hauzenberg keine Chance. So kam es zum Showdown gegen den Titelverteidiger SSV Jahn Regensburg, der sich seinerseits überlegen durch das Turnier gespielt hatte.

Doch die Siegesserie des SSV Jahn sollte an diesem Tag enden. In einem packenden Duell, das bis zur letzten Sekunde an Spannung kaum zu überbieten war, setzten sich die starken Waldkirchener durch und trugen sich damit erstmals in die Siegerliste des Max-Reischl-Cups ein.

Alle teilnehmenden Mannschaften boten erneut AH-Fußball auf hohem Niveau und sorgten auf und neben dem Spielfeld für beste Stimmung in der Dreifachturnhalle Hauzenberg. Die umsichtigen Schiedsrichter Marco Sitter und Luca Reidl leiteten die fairen Spiele gewohnt sicher.

Für den emotionalen Höhepunkt sorgten einmal mehr die Jugendlichen der Selbsthilfegruppe bei ihrem Neunmeterschießen. Sie liefen durch ein Spalier der teilnehmenden Mannschaften und versuchten mit vollem Einsatz, den Ball im Tor unterzubringen. Für ihre Leistungen wurden sie von der vollbesetzten Halle gebührend gefeiert.

Bei der Siegerehrung im voll besetzten Gasthaus Falkner wurde anschließend gemeinsam gefeiert. Alle Mannschaften freuten sich über ein bestens organisiertes Turnier und beteiligten sich gerne an der Spendenaktion, sodass die Ausrichter des FC Sturm erneut eine beachtliche Summe überreichen konnten. Die Gesamtspendensumme beträgt mittlerweile stattliche 63.700 Euro. Roswitha Kronawitter, zweite Vorsitzende der Selbsthilfegruppe, bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit den Worten: „Danke an unseren 12. Mann – ihr seid spitze!“

Einigkeit herrschte schließlich auch mit Blick auf die Zukunft: Beim Max-Reischl-Cup 2027 wollen alle wieder dabei sein.

Sie sind die echten Gewinner des Turniers: Sturm-Vorstand Toni Pötzl (l., stehend) überreichte den Scheck an die Selbsthilfegruppe


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